Österreich

Aus Kränkungen kann Fanatismus werden

Beleidigungen kratzen am Selbstbewusstsein - nicht nur bei einzelnen Menschen, sondern auch bei Gruppen. Das birgt Gefahren.

Welche Auswirkungen die Beleidigung einer Gruppe haben kann, zeigt für Ottomeyer der Fall „Charlie Hebdo“. SN/apa (epa)
Welche Auswirkungen die Beleidigung einer Gruppe haben kann, zeigt für Ottomeyer der Fall „Charlie Hebdo“.

US-Präsident Donald Trump oder der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán machen es vor: Sie spüren Stimmungen in ihrem Volk, was die Leute brauchen. "Dieses Wissen nutzen narzisstisch veranlagte Führer, damit Menschen ihnen folgen und Teil ihrer aggressiven Politik werden", erklärt der Kärntner Sozialpsychologe Klaus Ottomeyer. Er ist kommenden Samstag beim Symposium Kollektive Kränkungen in Salzburg zu Gast. Weil gemeinsame Feinde das Wir-Gefühl stärkten, kämen Führungspersönlichkeiten wie Trump und Orbán Beleidigungen für ihre Zwecke gerade recht. Die Folgen können unterschiedlich sein, sagt Ottomeyer. Jedenfalls würden sie Extremismus und Fanatismus begünstigen.

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