Österreich

Ausbaupläne für Bus und Bim in Wien präsentiert

In Wien wächst nicht nur das U-Bahn-Netz, auch in Sachen Straßenbahn und Bus wälzt die Stadt Ausbaupläne. Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) haben am Montag ein entsprechendes Paket präsentiert. Dessen Finanzierung, so wurde versichert, sei nun unter Dach und Fach: Bis 2020 werden rund 70 Mio. Euro in Bus und Bim investiert.

Mehrere Straßenbahnlinien sollen verlängert werden.  SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Mehrere Straßenbahnlinien sollen verlängert werden.

In erster Linie wird verlängert: So fährt die Linie O künftig vom Praterstern in das neue Stadtentwicklungsgebiet am Nordbahnhofgelände. 1,4 Kilometer neue Strecke werden dafür errichtet, im Herbst 2020 wird Eröffnung gefeiert. Auch die Linie D wird ausgebaut, nämlich ebenfalls zwecks Erschließung eines neuen Stadtteils. Sie wird künftig auch im Gebiet rund um den neuen Hauptbahnhof unterwegs sein. Konkret wird der "D-Wagen" bis zur Absberggasse verlängert.

Nicht weit davon entfernt wird auch die Linie 67 eine Veränderung erfahren. Um, wie am Montag betont wurde, die Linie 6 zu entlasten, wird der 67er über einen neuen Abschnitt in der Neilreichgasse zum Reumannplatz geführt. Die Route nach Oberlaa ist - mit der U1-Eröffnung im September - ohnehin demnächst Geschichte. Bis 2020 wird darum eine neue Endhaltestelle errichtet, nämlich bei den Siemensgründen. Für die fernere Zukunft ist auch eine Verlängerung zur Siedlung Monte Laa angedacht.

Die Buslinie 15 A, die den Wienerberg erschließt, wird beschleunigt. Angekündigt wurden unter anderem neue Busspuren. Ebenfalls Teil des aktuellen Pakets: Der bereits präsentierte Streckentausch der Linien 2 und 44 in Ottakring bzw. Hernals.

Quelle: APA

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