Österreich

Beim Mülltrennen bleibt noch viel Potenzial ungenutzt

Ob Biomüll oder Glas: In den heimischen Restmülltonnen landen viel zu viele Dinge, die dort nicht hingehören. Der Schaden ist beträchtlich.

Beim Mülltrennen bleibt noch viel Potenzial ungenutzt SN/fotolia

Wer hierzulande seinen Müll korrekt getrennt entsorgen will, dem wird allerhand geboten: Altpapier- und Plastikcontainer, Buntglas, Weißglas, Biotonne, Ökoboxen für Verpackungen, Problemstoffsammelstellen, Mistplätze. Das Problem daran ist: Viele Österreicher sind dazu schlichtweg zu bequem. Damit schaden sie jedoch weniger der Umwelt als vielmehr sich selbst. Aktuellen Zahlen des Abfallwirtschaftsverbands zufolge wird durch mangelhaftes Mülltrennen jährlich ein Potenzial in der Höhe von 140 Millionen Euro nicht ausgeschöpft. Ein Großteil davon entfällt auf die enormen Aufwandskosten, die das nachträgliche Trennen verursacht.

Weiterlesen mit dem SN-Digitalabo

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 23.09.2018 um 12:25 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/beim-muelltrennen-bleibt-noch-viel-potenzial-ungenutzt-987010