Österreich

Beim Schwammerl-Suchen verirrt: Nacht im Freien verbracht

Bei der Suche nach Schwammerln hat sich ein 76-Jähriger Dienstagnachmittag in einem Waldstück bei Sankt Radegund (Bezirk Braunau) verirrt und musste die Nacht im Freien verbringen. Der stark unterkühlte Mann wurde erst Mittwochvormittag von einem Rauchfangkehrer auf einer Schotterstraße in der Nähe des Salzach-Ufers gefunden, teilte die Polizei OÖ mit.

Ein besorgter Angehöriger hatte Mittwoch in den frühen Morgenstunden die Polizei verständigt, da sein Bruder nach dem Pilze sammeln nicht nach Hause zurückgekehrt war. Es wurde eine großangelegte Suchaktion gestartet. Hundeführer, Polizeihubschrauber, Forstbedienstete, Feuerwehrkräfte, Rot-Kreuz-Mitarbeiter sowie ein Polizeihubschrauber waren daran beteiligt. Schnell wurde der Wagen des Vermissten in der Nähe des Waldes gefunden. Daraufhin durchkämmten die Einsatzkräfte das Gebiet, nach vier Stunden konnten sie jedoch abbrechen. Denn der Verwandte informierte die Polizei, dass der Senior von einem Rauchfangkehrer-Lehrling nach Hause gebracht worden war.

Der 17-Jährige hatte auf der Fahrt zu einem Kunden einen Umweg nehmen müssen und dabei den geschwächten Mann am Boden liegend entdeckt. Auf dessen Wunsch brachte er ihn heim. Dort verschlechterte sich sein Gesundheitszustand aber derart, dass er ins LKH Salzburg geflogen wurde.

Quelle: APA

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