Österreich

"Berufsbildende Schulen werden zu wenig berücksichtigt"

Schülerin Lydia Mayer im Interview mit HAK 1-Direktorin Britta Becker.

Britta Becker. SN/privat
Britta Becker.

Hätten Sie sich mehr Unterstützung der Bildungsdirektion erwartet?
Britta Becker: Die Ereignisse haben sich nahezu überschlagen, sodass es schwierig war, sofort allen die optimale Unterstützung zu bieten. Ich beziehe die relevanten Informationen direkt von der umgehend geschaffenen Informationsplattform.

Sind Sie zufrieden mit der Vorgehensweise des Bildungsministeriums?
Es ist eine hochkomplexe Aufgabe, für alle Schultypen passende Lösungen zu erarbeiten. Mit der raschen Kommunikation der Entscheidungen bin ich zufrieden. Allerdings werden die Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen, die mehr als 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler besuchen, viel zu wenig berücksichtigt.

Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrerkollegium und Ihnen?
Ich bin damit mehr als zufrieden. Die Lehrerinnen und Lehrer investieren zusätzlich zur Umstellung auf das Distance Learning enorm viel Zeit, um für Schülerfragen zu beantworten. Sorge bereiten mir einige Schülerinnen und Schüler beziehungsweise deren Eltern, die auf keine Kontaktaufnahmeversuche reagieren.


Quelle: SN

Aufgerufen am 29.09.2020 um 01:19 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/berufsbildende-schulen-werden-zu-wenig-beruecksichtigt-86061301

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