Österreich

Bischof Schwarz: "Wohnungsverkauf war kein sinnvolles Geschäft"

Gab es zwischen dem damaligen Kärntner Bischof Alois Schwarz und dem Waffenproduzenten Glock ein Gegengeschäft bei einem Seegrundstück? Das soll nun die Finanz herausfinden.

Nach der Selbstanzeige der Diözese Gurk-Klagenfurt beim Finanzamt hat der im vergangenen Sommer nach Niederösterreich versetzte ehemalige Kärntner Bischof Alois Schwarz weiteren Erklärungsbedarf. Denn nach den bekannten Vorwürfen der Misswirtschaft beim bischöflichen Mensalgut und der Kritik wegen eines zu großen Naheverhältnisses zu einer langjährigen (ehemaligen) Mitarbeiterin steht nun auch der Verdacht im Raum, bei einer kirchlichen Institution könnten Steuern bei einem Wohnungsverkauf hinterzogen worden sein. Den Hintergrund bildet eine Spende des Kärntner Waffenindustriellen Gaston Glock. Die Diözese will kein Finanzvergehen riskieren, denn die katholische Kirche hebt von ihren Mitgliedern ja Beiträge ein.

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