Österreich

Bluttat in Kitzbühel: Psychiaterin vermutet als Tatmotiv "unerträglichen Zustand von Kränkung, Wut und Ohnmacht"

Die Psychiaterin Sigrun Roßmanith ortet bei dem 25-jährigen Täter ein Fehlen von Selbstwert und Bewältigungsstrategien.

Nachdem ein 25-Jähriger Sonntagfrüh in Kitzbühel aus Eifersucht fünf Menschen erschossen hat, herrschte in der Stadt vor allem eines: Fassungslosigkeit. Dass sich der junge Mann anschließend der Polizei stellte und ein Geständnis ablegte, überraschte sogar die erfahrene Psychiaterin Sigrun Roßmanith. "Es ist erstaunlich, dass er sich nicht selbst gerichtet hat." Die gelassene Reaktion des Täters lässt für sie nur einen Schluss zu: "Für ihn muss die Tat eine Erlösung gewesen sein."

Verlassen zu werden, sei "immer schwer, es ...

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