Österreich

Brutale Polizisten bleiben unbestraft

Die Ermittlungen gegen gewaltausübende Exekutivbeamte werden in der Regel von den Staatsanwaltschaften eingestellt. Ist diese Praxis dem Korpsgeist geschuldet oder sind die Einsätze der Polizisten wirklich immer ordnungsgemäß?

Motivbild aus Italien: Globalisierungsgegner wurden von der Polizei zum Teil brutal verprügelt.  SN/ansa
Motivbild aus Italien: Globalisierungsgegner wurden von der Polizei zum Teil brutal verprügelt.

Misshandlungsanzeigen gegen Polizisten werden nach gängiger Praxis von den Staatsanwaltschaften eingestellt, die Fälle werden fast ausnahmslos nicht einmal gerichtsanhängig. Das hat eine Studie des Austrian Center for Law Enforcement Sciences (ALES) unter der Leitung der Wiener Strafrechtsprofessorin Susanne Reindl-Krauskopf ergeben, die am Freitag im Justizministerium vorgestellt wurde.

Das Forschungsinstitut untersuchte insgesamt 1518 Vorfälle in Wien und Salzburg in den Jahren 2012 bis 2015. In Salzburg wurden überhaupt alle 233 Fälle im Ermittlungsstadium eingestellt, in Wien landeten sieben Fälle ...

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Aufgerufen am 26.11.2020 um 09:23 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/brutale-polizisten-bleiben-unbestraft-61004764