Österreich

Bundesheer beendete Assistenzeinsatz im Kärntner Afritz

Das österreichische Bundesheer hat am Samstag seinen Assistenzeinsatz in der im Sommer von Murenabgängen betroffenen Gemeinde Afritz beendet.

Bundesheer beendete Assistenzeinsatz im Kärntner Afritz SN/bundesheer/christian debelak
Eine Luftaufnahme nach den Murenabgängen in der Kärntner Gemeinde Afritz (Bezirk Villach-Land), aufgenommen am Mittwoch, 14. September 2016.

Die Soldaten des Pionierbataillons 1 aus Villach waren seit 30. August durchgehend im Einsatz und haben an 33 Tagen zusammen mehr als 21.000 Arbeitsstunden geleistet, hieß es am Sonntag seitens des Militärkommandos Kärnten.

Die Helfer schaufelten Keller und Häuser frei, entfernten Verklausungen und räumten mit Hilfe eines S-70 "Black Hawk"-Hubschraubers Baumstämme aus den schwer zugänglichen Bereichen des Tronitzerbaches weg. Am Samstag wurden die Arbeiten mit der Instandsetzung des Enzianweges beendet.

Im Durchschnitt waren täglich 75 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. An Spitzentagen waren sogar mehr als 100 Pioniere bis zu zwölf Stunden mit der Beseitigung der Geröll- und Schlammmassen beschäftigt. Mit schweren Maschinen, wie Bagger und Kipper, wurden tausende Tonnen abtransportiert. Brücken wurden wieder befahrbar gemacht. Ineinander verkeilte Bäume mussten mit Motorsägen für den Abtransport mit dem Hubschrauber zurecht geschnitten werden. Rund 300 Tonnen Holz wurden so aus dem Bachbett des Tronitzerbaches geflogen.

Quelle: APA

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