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CO2-Konzentration in der Atmosphäre auf Rekordhoch

Die Fieberkurve der Klimakrise, die Keeling-Kurve, die die CO2-Konzentration in der Atmosphäre misst, ist dieser Tage auf über 420 ppm (parts per million) gestiegen - laut Wissenschaft der höchste Stand seit Millionen von Jahren. Das kalifornische Forschungszentrum Scripps Institution of Oceanography, das seit 1958 auf Hawaii die CO2-Konzentration in der Luft erfasst, meldete für den 13. Februar einen Tageswert von 421,29. Ein so hoher Wert wurde noch nie zuvor gemessen.

Die CO2-Emissionen des Menschen heizen den Planeten immer weiter auf SN/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/J
Die CO2-Emissionen des Menschen heizen den Planeten immer weiter auf

Die Keeling-Kurve gilt als wichtigster Umweltdatensatz des 20. Jahrhunderts. Sie unterliegt aufgrund des Vegetationszyklus einer saisonalen Schwankung und erreicht im Mai die jährlichen Höchstwerte. Sorgen macht Klimaforschern aber der Anstieg von Jahr zu Jahr. 2020 lag die CO2-Konzentration im Februar bei rund 414 und stieg bis Mai auf 418. 2021 wurde der Wert von 418 bereits im März überschritten und stieg bis Mai auf knapp 420 ppm.

Seit 1958 messen US-Wissenschafter die CO2-Konzentration in der Luft von der Station Mauna Loa auf Hawaii aus. Es ist die älteste Kohlendioxid-Messstation der Welt. Als die Untersuchungen dort begannen, lag der CO2-Wert noch bei 317 ppm. Charles David Keeling gilt mit seinen messtechnischen Belegen als Entdecker des Treibhausgas-Effektes. Die steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre sorgt dafür, dass sich die Erde zunehmend erhitzt. Neben Kohlendioxid gibt es weitere Treibhausgase wie Methan.

Im Pariser Klimaschutzabkommen war 2016 vereinbart worden, die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad, mindestens aber auf weniger als zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

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