Österreich

Cyberattacke auf A1 - Kriminelle legten Festnetz-Internet in ganz Österreich lahm

Riesenärger bei Tausenden österreichischen Homeoffice-Arbeitenden: Bei der A1 war es am Donnerstagvormittag zu landesweiten Störungen beim Festnetz-Internet gekommen - und zwar nach einer Cyberattacke.

Die Coronapandemie zwingt viele Arbeitnehmer ins Homeoffice – Internetausfälle lösen hier besonders großen Ärger aus.  SN/APA (dpa)/Sebastian Gollnow
Die Coronapandemie zwingt viele Arbeitnehmer ins Homeoffice – Internetausfälle lösen hier besonders großen Ärger aus.

Betroffen von dem Internetausfall waren österreichweit Arbeitnehmer im Homeoffice sowie Schüler im Homeschooling bzw. Studierende, die online ihre Vorlesungen besuchen müssen. Tausende Meldungen gingen auf der Seite allestörungen ein.

Grund der Störung: Durch eine DDoS-Attacke von außen hat es Donnerstagvormittag Ausfälle des Festnetz-Internets von A1 Telekom Austria gegeben. Mehr als eine Stunde lang dauerte die Störung, ehe sie von den Technikern behoben wurde, sagte Sprecherin Livia Dandrea-Böhm.

Bei DDoS-Angriffen ("Distributed Denial of Service") versuchen Kriminelle, die Netzrechner ihrer Opfer mit einer Vielzahl von Anfragen zu überfluten und so lahmzulegen.

Durch die DDoS-Attacke bei A1 kam es zu einem Routingproblem. Die von Externen absichtlich herbeigeführte Serverüberlastung sei mit einem mutwillig herbeigeführten Stau vergleichbar, sagte Dandrea-Böhm. Das Problem konnte gegen 10.45 Uhr behoben werden.

Die Störung hat ganz Österreich betroffen, was in Pandemiezeiten im Homeoffice problematisch war. Allerdings funktionierten Sprachtelefonie - mobil und Festnetz - sowie mobile Datendienste weiterhin.

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