Österreich

Das Wiener Fußball-Derby hat ein gerichtliches Nachspiel

Einen neuen Höhepunkt erreichten die Spannungen zwischen Fußballfans von Rapid Wien und der Polizei: Der Exekutiveinsatz am Sonntag bewirkte, dass 1300 zahlende Zuschauer nicht ins Stadion durften.

Das Verhältnis zwischen vielen Rapid-Fans (im Bild der Block West beim Spiel gegen Glasgow Rangers in der Vorwoche) und der Polizei ist seit langem zerrüttet. Die Abkürzung ACAB steht für „All Cops Are Bastards“ (Alle Polizisten sind Bastarde). SN/guenter r. artinger
Das Verhältnis zwischen vielen Rapid-Fans (im Bild der Block West beim Spiel gegen Glasgow Rangers in der Vorwoche) und der Polizei ist seit langem zerrüttet. Die Abkürzung ACAB steht für „All Cops Are Bastards“ (Alle Polizisten sind Bastarde).

Zuerst kam es zur Sperre der Wiener Stadtautobahn wegen der Verkehrssicherheit, dann wurden vor dem 328. Stadtderby zwischen Austria und Rapid mehr als 1300 Rapid-Anhänger vor der Generali-Arena in Favoriten stundenlang durch ein Großaufgebot von 550 Polizisten festgehalten.

Die Aktion diente dazu, die Identität allfälliger Verdächtiger festzustellen, und dauerte fast sieben Stunden. Am Ende gab es zwei Anzeigen.

Jedenfalls versäumte der Großteil der zahlenden Rapid-Fans das Spiel - nur rund 400 waren im Rapid-Sektor. Rapid ging ...

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Aufgerufen am 30.11.2020 um 12:17 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/das-wiener-fussball-derby-hat-ein-gerichtliches-nachspiel-62678476