Österreich

Dem Waldschrat auf der Spur

Sobald ein Wald eine Aura verströmt, fühlt sich der Fotograf Heinz A. Pachernegg daheim. Dann entdeckt er im Holz der Bäume etwa Tiergestalten, bizarre Fabelwesen oder menschliche Figuren.

Das Schlüsselerlebnis passierte 2012 auf einer Fußwallfahrt von Wien nach Mariazell. Bei einer Wanderpause im Bereich des Höhenzugs Dürre Wand in Niederösterreich sah der steirische Fotograf Heinz A. Pachernegg im Vertrauten plötzlich das Ungewöhnliche. "Da gab es in Bäumen Unglaubliches zu entdecken: Tierköpfe, wie beispielsweise von einem Fuchs und einem Elefanten." Pachernegg zückte seine Kamera und beschloss für sich, weiter nach fantasievollen Formen in der Natur Ausschau zu halten. Sechs Jahre später liegt nun das Ergebnis dieser Recherchen in Buchform vor. Es trägt den Namen "Pareidolie - Geheimnisvolles in Wald und Holz" (Edition Keiper). Pareidolie? Der nicht weitverbreitete Begriff stammt aus dem Griechischen - "para" steht für "neben", "Eidolon" für "Bild" - und kann mit "das Bild dahinter", "die Form neben der Form" oder auch "Trugbild" übersetzt werden. Er bezeichnet das Phänomen, in Dingen und Mustern vermeintliche Gesichter, vertraute Wesen oder Gegenstände zu erkennen.

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