Kuriosum

Der Feichtinger Franz und der Friedensvertrag

Als Karl Renner 1919 mit dem Friedensvertrag heimkehrte, wurde er am Wiener Westbahnhof von einer empörten Menschenmenge empfangen. Trotz eines Polizeikordons kam es zu Tumulten. Ein Mann boxte zwei Polizisten nieder und stürzte auf den Staatskanzler zu: "Se Seicherl!", brüllte er Renner in breitem Wienerisch an. "So an Teppen hams nach Sant Kermen (gemeint: St. Germain) gschickt und der hat si vom Kemenkau (Clemenceau) einilegen lassen. Schämen S' Eahna, Se Gscherta. Leck mi im Oasch, hätten S' eam sagen miassn!"

Lesen Sie den ganzen Artikel mit dem SN-Digitalabo Sie sind bereits Digitalabonnent?

Abo Icon Digital

Digitalabo gratis testen

Testen Sie jetzt das Digitalabo der SN 7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Digitalabo weiter testen

Ihr 7 Tage Testabo ist bereits abgelaufen. Jetzt verlängern und weitere 30 Tage kostenlos testen.

Aufgerufen am 22.07.2018 um 08:42 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/der-feichtinger-franz-und-der-friedensvertrag-22538500