Österreich

Der Staat will Bürger vor der Linse haben

Der Innenminister plant den Ausbau der Videoüberwachung. Die Ausrüstung fehlt.

 SN/fotolia

Ein großes Auge aus Hunderten Überwachungskameras. Egal ob von Banken, privaten Haushalten oder der Asfinag. So sind die Pläne von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) im neuen Regierungsübereinkommen. Die Videoüberwachung soll demnach massiv zur Terror- und Kriminalitätsbekämpfung aufgestockt werden. Vorbild für den Innenminister ist London. Dort gibt es seit Jahren ein System, mit dem sich die Polizei live zu Kameras zuschalten kann. Ein Verdächtiger kann so in Echtzeit per Video überwacht werden. "Rund eine Million privater Videoanlagen könnten in Österreich in Serie geschaltet werden", erklärte der Innenminister zu Jahresbeginn.

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