Österreich

Die Caritas sperrt viele ihrer Flüchtlingsunterkünfte zu

Die Zahl der Asylanträge ist derart gesunken, dass viele Notquartiere unterbelegt sind. Leider ist davon auch ein ganz besonderes Projekt betroffen.

 SN/tröscher

Horn, Mistelbach, Vösendorf, Lanzendorf, Breitenfurt sowie in den Wiener Bezirken Rudolfsheim, Döbling, Penzing, Floridsdorf, Leopoldstadt und Favoriten - an diesen Standorten betrieb die Caritas der Erzdiözese Wien Unterkünfte für Flüchtlinge. Jetzt nicht mehr. Sie wurden aufgelassen. Ende 2016 waren in Österreich 9500 Asylbewerber in Caritas-Einrichtungen untergebracht. Ende 2017 waren es noch 6600. Die Zahl der Asylanträge ist im Vorjahr mit 24.000 auf einen Wert gesunken, der aus den Nullerjahren vertraut ist. Vereinfacht gesagt: Die Caritas hat zu wenige Flüchtlinge, um das engmaschige Netz an Unterkünften aufrechtzuerhalten.

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