Österreich

Die Haftstrafe für Ernst August bleibt

Das Oberlandesgericht Linz bestätigte das Strafmaß von zehn Monaten bedingt für Taten, die er im Vollrausch beging. Die vom Erstgericht verhängten Weisungen wurden aufgehoben: Der Welfenprinz darf weiter in seinem Jagdschloss wohnen.

Das Archivbild wurde von Ernst August im Erstgericht in Wels gemacht, vor dem Oberlandesgericht erschien der Welfenprinz nicht. SN/apa/fotokerschi.at/werner kersch
Das Archivbild wurde von Ernst August im Erstgericht in Wels gemacht, vor dem Oberlandesgericht erschien der Welfenprinz nicht.

Journalisten und Kameraleute warteten am Mittwoch vergeblich auf den prominenten Wahloberösterreicher. Prinz Ernst August von Hannover, Urenkel des letzten deutschen Kaisers, blieb seiner Berufungsverhandlung vor dem Oberlandesgericht Linz fern. Schriftlich begründete er seine Abwesenheit damit, dass er ein weiteres Medienspektakel vermeiden wolle. Sein Wiener Rechtsanwalt Otto Dietrich erklärte: "Er möchte seine Ruhe haben und sich seiner Genesung widmen."

Der Berufungssenat bestätigte das Ersturteil einer Welser Einzelrichterin: Der 67-Jährige erhielt zehn Monate bedingte Haft. Das Oberhaupt des Welfenhauses darf ...

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Aufgerufen am 05.12.2021 um 06:02 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/die-haftstrafe-fuer-ernst-august-bleibt-113007316