Österreich

Doping-Geständnis: "Es flossen so viele Tränen wie Schweiß"

Der erste Strafprozess gegen eine Sportlerin nach der "Operation Aderlass" bei der Nordischen Ski-WM dauerte am Freitag am Landesgericht Ried im Innkreis nur eine Stunde. Mit ihrem Geständnis prangerte eine Ex-Montainbikerin aber das ganze System im Profisport an. Sie und ihr Mann gaben alle Vorwürfe zu und erhielten dafür ein mildes Urteil.

Auf ihrer Homepage beschreibt Christina Kollmann-Forstner "mein Leben auf zwei Rädern". Als Mountainbikerin war die heute 31-jährige Steirerin, die seit langem im Innviertel lebt, bis zum Vorjahr Weltklasse. Heute weiß man, dass die drahtige 50-Kilo-Athletin ab 2017 mit Eigenblutdoping und der Einnahme eines Wachstumshormons nachgeholfen hat. Sie holte 2017 im Marathon in der Slowakei den Europameistertitel, im September 2018 gewann sie in den Dolomiten WM-Silber.

"Eine WM-Medaille war mein größtes Ziel", sagte die Sportlerin am Freitag im Schwurgerichtssaal ...

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