Österreich

Ermittlungen wegen Vergewaltigung eines Brasilianers

Mit einer Straftat mit ungewöhnlichen Umständen ist die Innsbrucker Kriminalpolizei seit Sonntagmorgen beschäftigt. Ein 20-jähriger Afghane hat nach Polizeiangaben einen 18-jährigen Brasilianer vergewaltigt, ein zweiter Mann soll es versucht haben.

Der mutmaßliche Haupttäter war gegen 4.00 Uhr beim Hauptbahnhof Innsbruck offensichtlich deshalb auf den jungen Brasilianer aufmerksam geworden, weil dieser in Frauenkleidern unterwegs war. Der Afghane soll sein Opfer mit einem Messer gezwungen haben, in eine nahegelegene Wohnung mitzugehen, wo es unter Gewaltandrohung zum Analverkehr kam, der später durch eine ärztliche Untersuchung bestätigt wurde.

Nach zum Teil widersprüchlichen Aussagen hätten sich der Täter und sein Opfer bereits wieder auf der Straße befunden, als ein zweiter Tatverdächtiger, ein ebenfalls 20-jähriger Afghane ins Spiel gekommen ist. Angeblich kam es zu einem Handgemenge, wodurch zwei Polizeistreifen alarmiert wurden. Der Brasilianer erstattete den Beamten an Ort und Stelle Anzeige. Die beiden Afghanen wurden festgenommen.

Die Einvernahmen dauerten am Sonntagnachmittag noch an bzw. waren noch ausständig, weil die Ermittler auf einen Dolmetscher angewiesen sind, um die genauen Umstände klären zu können.

Quelle: APA

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