Österreich

Erste Amtshaftungsklagen zum Corona-Hotspot Ischgl

Drei deutsche Coronapatienten und die Familie eines verstorbenen Niederösterreichers fordern Schadenersatz von der Republik Österreich. Der Verbraucherschutzverein hat die Klagen für sie eingebracht.

Kontrollen der Polizei am Ausgang des Paznauntals am Freitag, 13. März 2020. SN/APA/JAKOB GRUBER
Kontrollen der Polizei am Ausgang des Paznauntals am Freitag, 13. März 2020.

Noch während des Lockdowns wegen der Coronapandemie im Frühjahr wurden sie angekündigt, jetzt ist es so weit: Der Wiener Rechtsanwalt Andreas Klauser hat am Dienstag im Auftrag des Verbraucherschutzvereins vier Amtshaftungsklagen beim Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien eingebracht, wie das Gericht am Mittwoch bestätigte.

Die Kläger, die in Ischgl auf Urlaub bzw. beruflich waren, verlangen von der Republik Österreich insgesamt mehr als 280.000 Euro Schmerzengeld und Entschädigung für künftige Folgeschäden. Im Fall eines verstorbenen Niederösterreichers, eines 72-jährigen pensionierten ...

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