Österreich

Erste Schneewarnung: Auf der Tauernautobahn soll es in der Nacht schneien

Die Asfinag warnt die Autofahrer vor ersten Schneefällen. Heute Nacht sei erstmals im heurigen Jahr Schnee auf der Tauernautobahn (A10) in Salzburg zu erwarten. Laut Prognose könnten mehr als 20 Zentimeter Neuschnee fallen.

 SN/sn

Die Asfinag appellierte deshalb am Sonntag an alle Autofahrer, die nächsten Tage die Autobahn zwischen Flachau und St. Michael nur mit Winterreifen zu befahren.

Jedes Jahr aufs Neue seien Fahrzeuge mit Sommerreifen, die hängenbleiben, das größte Problem. "Sie blockieren nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch die Räumfahrzeuge der Asfinag", sagt Regionalleiter Hannes Zausnig. Die Mitarbeiter seien für den Wintereinbruch einsatzbereit. "Alle Mitarbeiter sind im Dienst oder auf Abruf verfügbar, die Schneepflüge und Solestreuer sind montiert."

Das Wetter der nächsten Woche wird dominiert von einem Störungseinfluss mit vielen Wolken, prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Sonntag. Im Westen und Süden schneit es auch noch weit herab.

Wolken einer Kaltfront liegen am Montag über dem Ostalpenraum. Es regnet in nahezu allen Landesteilen anhaltend, im Süden und Westen zum Teil auch kräftig. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1.300 Metern Seehöhe, jedoch kann es in der Früh an der Alpennordseite zum Teil bis in die Täler hinab schneien. Generell verlagert sich der Niederschlagsschwerpunkt bis zum Nachmittag mehr und mehr in den Südosten des Landes. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nord. In der Früh umspannen die Temperaturen null bis acht Grad. Tagsüber werden maximal drei bis zehn Grad erreicht.

Südlich des Alpenhauptkammes sowie im Grazer Becken und auch im Südburgenland bleibt der Himmel am Dienstag wolkenverhangen. Es regnet nach wie vor anhaltend und verbreitet. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1.400 Metern Seehöhe. Weiter im Norden und Osten gibt es hingegen einen Wechsel aus Sonnenschein und dichten Wolken. Lediglich über dem nördlichen Alpenvorland kann es nachmittags vereinzelt leicht regnen, bei einer Schneefallgrenze oberhalb von 1.500 Metern Seehöhe. Dazu weht schwacher bis mäßiger Wind aus Nordost bis Süd. Minus ein bis plus acht Grad zeigt das Thermometer während der Morgenstunden. Mit sechs bis 13 Grad tagsüber wird es etwas milder.

In weiten Teilen des Landes bedecken auch am Mittwoch dichte Wolken den Himmel. In der Steiermark, im Burgenland und in Niederösterreich sowie im östlichen Oberösterreich regnet es zudem immer wieder und teils auch anhaltend. Die Schneefallgrenze sinkt allmählich gegen 1.000 Meter. Weiter im Westen bleibt es hingegen oft trocken, die Chancen auf Sonne sind aber auch hier nur sehr gering. Der Wind weht meist nur schwach. Frühtemperaturen minus zwei bis plus acht Grad, Tageshöchsttemperaturen fünf bis neun Grad.

Viele Wolken ziehen am Donnerstag durch und sonnige Abschnitte bleiben selten. Im Norden und Osten kann es zeitweise auch noch ein wenig regnen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1.000 Metern Seehöhe. Im Tagesverlauf setzt sich jedoch meist trockenes Wetter durch, einzelne Schauer gibt es dann nur noch im Bergland. Der Wind weht schwach, im Osten auch mäßig aus West. Frühtemperaturen minus zwei bis plus sieben Grad, Tageshöchsttemperaturen fünf bis elf Grad.

Mit einer Störungszone verdichten sich am Freitag im Tagesverlauf von Westen her schon wieder die Wolken und an der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich breitet sich Regen aus. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 900 Metern Seehöhe. Weiter im Osten und im Süden bleibt es trocken, dichte Wolken ziehen aber auch hier durch. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord. Frühtemperaturen minus zwei bis plus fünf Grad, Tageshöchsttemperaturen vier bis elf Grad.

Quelle: APA

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