Österreich

Fall FACC: Angeklagter leugnet großen Betrug und Geldwäsche

Am Dienstag begann in Graz der Prozess gegen einen 63-Jährigen, den die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft als Mittäter bei zahlreichen Chef-Trickbetrügereien sieht. Der Mann leugnet die Vorwürfe und will auch mit den mehr als 50 Millionen Euro, die beim Flugzeugkomponentenhersteller FACC in Ried im Innkreis im Jahr 2015 erbeutet worden waren, nichts zu tun haben. Eingangs schilderte die Staatsanwältin, wie schwierig sich die Ermittlungen gestalteten.

Der angeklagte Tunesier am Dienstag vor Gericht in Graz. SN/apa
Der angeklagte Tunesier am Dienstag vor Gericht in Graz.

Zum Auftakt eines großen Strafprozesses um Betrug und Geldwäsche mit bis zu 70 Millionen Euro Schaden in Graz schilderte am Dienstag die Vertreterin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, Ursula Schmudermayer, wie schwierig die Ermittlungen in dem Fall gewesen seien. 15 Länder hätten zusammengearbeitet. Als Erfolg konnten immerhin 15 Millionen Euro auf einem chinesischen Konto eingefroren werden.

Wie berichtet, muss sich ein gebürtiger Tunesier (63) verantworten, der vor drei Jahren in Israel geschnappt worden war. Der weitaus größte Schadensfall, der ...

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