Österreich

Fehlalarme nach Lawinen bringen Bergretter in Geldnot

Suchaktionen nach Verschütteten sind nicht nur ein Wettlauf mit der Zeit - sie sind auch extrem teuer. Warum Augenzeugen von Lawinenabgängen deshalb eine besondere Rolle zukommt.

 SN/www.neumayr.cc

Vorfälle wie jener häufen sich: Am Schlenken im Salzburger Tennengau löste sich vor wenigen Tagen eine Lawine und donnerte 350 Meter ins Tal. Zu diesem Zeitpunkt waren Hunderte Wintersportler am 1648 hohen Berg unterwegs. Die alarmierte Bergrettung rückte mit Dutzenden ehrenamtlichen Helfern aus, um nach Verschütteten zu suchen. Zwei Stunden lang gruben sie sich durch die Schneemassen, sogar zwei Hubschrauber standen im Einsatz. Erst dann konnte Entwarnung gegeben werden: keine Opfer.

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