Österreich

Feuer in Müllraum des Lorenz-Böhler-Spitals rasch gelöscht

Im Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler in Wien-Brigittenau sind Dienstagfrüh zwei Altpapier-Container in einem Müllraum in Brand geraten. Ein Ausbreiten der Flammen wurde von der Feuerwehr verhindert. Das Feuer war "relativ rasch gelöscht", wie Anton Ofner, Obmann der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), der APA berichtete. Patienten waren nicht in Gefahr, niemand wurde verletzt.

Die Einsatzkräfte wurden um 4.20 Uhr alarmiert. 58 Feuerwehrleute rückten mit 14 Fahrzeugen zu dem Spital in der Donaueschingenstraße aus. Der Brand wurde unter Atemschutz bekämpft, gleichzeitig wurden angrenzende Bereiche kontrolliert, berichtete die Berufsfeuerwehr in einer Aussendung. Das Feuer war demnach rasch unter Kontrolle und die Müllcontainer aus Plastik wurden für Nachlöscharbeiten ins Freie geschoben.

Die Flammen breiteten sich nicht weiter aus, im Umfeld des Müllraums kam es aber zu leichten Verrauchungen. Die Feuerwehr öffnete in den betroffenen Bereichen des Krankenhauses die Fenster zum Lüften. Das Spital musste nicht geräumt werden, betonte AUVA-Obmann Ofner. "Wir haben aber innerhalb des Hauses vorsorglich Patienten verlegt."

Der Feuerwehreinsatz dauerte rund zweieinhalb Stunden. "Wir haben im ganzen Krankenhaus viel kontrolliert, um sicher zu gehen, dass niemand gefährdet ist", erläuterte Pressesprecher Michael Wagner. Die Brandursache war noch unklar.

Rund 24 Stunden zuvor hatte es im Lorenz-Böhler-Spital einen Polizeieinsatz wegen einer Bombendrohung gegeben. Ein unbekannter Mann rief Montagfrüh beim Krankenhausbetreiber AUVA an und hinterließ eine kurze Nachricht. Beamte durchsuchten daraufhin das UKH und gaben schließlich Entwarnung.

Quelle: APA

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