Österreich

Flemming-Medaille für IMBA-Forscherin Tachibana-Konwalski

Die Zellbiologin Kikue Tachibana-Konwalski vom Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Wien ist von der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie mit der Walther Flemming-Medaille ausgezeichnet worden. Damit werden junge Wissenschafter bis 38 Jahre für außerordentliche Forschungsleistungen im Bereich Zellbiologie geehrt, teilte das IMBA mit.

Die Ehrung erfolgte Anfang März im Rahmen der Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie in Leipzig. Tachibana-Konwalski ist Gruppenleiterin am IMBA. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen die molekularen Eigenheiten der Eizelle und die Frage, wie nach der Befruchtung durch Neuorganisation zweier Genome aus einer Zelle, der Zygote, ein ganzer Organismus entstehen kann. Die in Österreich, Japan und Großbritannien aufgewachsene Forscherin wurde in das "Young Investigator Programme" der Europäischen Molekularbiologie Organisation EMBO aufgenommen und erhielt 2013 einen "Starting Grant" des Europäischen Forschungsrats ERC.

Quelle: APA

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