Österreich

Fünfeinhalb Jahre Haft nach Überfall auf Villacher Juwelier

Ein 23-jähriger Litauer ist am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt wegen seiner Beteiligung an einem Überfall auf einen Juwelier in Villach zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte nahm das Urteil an, die Staatsanwältin gab keine Erklärung ab, das Urteil ist damit nicht rechtskräftig.

Der Schöffensenat unter Vorsitz von Richter Oliver Kriz sah es als erwiesen an, dass der Mann bei der Tatplanung und -organisation dabei war, außerdem hatte er die Umgebung des Tatortes ausgekundschaftet. Fünf weitere Täter waren bereits im Vorjahr zu Haftstrafen zwischen drei und sechs Jahren verurteilt worden.

Der Überfall hatte sich im Oktober 2015 ereignet. Der 23-Jährige und ein 27-Jähriger hielten sich im Hintergrund, während vier weitere Litauer, zu dieser Zeit 17 bis 26 Jahre alt, zuschlugen: Sie betraten das Geschäft, bedrohten die Angestellte mit einer Pistole, fesselten sie mit Handschellen und sprühten ihr Pfefferspray ins Gesicht. Einer der Täter zertrümmerte die Vitrinen im Geschäft mit einem Hammer, die anderen räumten sie aus. Von der Beute, 102 Markenuhren im Wert von 280.000 Euro, fehlt nach wie vor jede Spur.

Quelle: APA

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