Österreich

Geldstrafe für giftigen Hustensaft in Apotheke

Angestellte erhielt für folgenschwere Verwechslung beim Abmischen eine Diversion. Gegen zwei leitende Pharmazeuten wird noch ermittelt.

Eine Apothekenbedienstete verwechselte zwei Flaschen und füllte in den Hustensaft irrtümlich Atropin ein, das gefährliches Gift der Tollkirsche enthält.  SN/joe.gockel - stock.adobe.com
Eine Apothekenbedienstete verwechselte zwei Flaschen und füllte in den Hustensaft irrtümlich Atropin ein, das gefährliches Gift der Tollkirsche enthält.

Der Schock der Eltern war groß, als Mitte Jänner dieses Jahres zwei Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren nach der Einnahme von Hustensaft mit übergroßen Pupillen und krampfartiger Atmung ins Spital eingeliefert werden mussten. Wie sich später herausstellte, hatte nicht ein unbekannter Täter oder die Herstellerfirma das Medikament verunreinigt, sondern die folgenreichen Fehler waren unabhängig voneinander beim Abmischen in zwei Apotheken in Wiener Neustadt im südlichen Niederösterreich passiert.

Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, bestätigte ...

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Aufgerufen am 26.01.2021 um 04:26 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/geldstrafe-fuer-giftigen-hustensaft-in-apotheke-89565622