Österreich

Gerhard Haderer: "Zeichen stehen auf Rebellion"

Der Karikaturist Gerhard Haderer ruft in seiner "Schule des Ungehorsams" auf, nicht vor ärgerlichen Sachverhalten zu kapitulieren: Aufstehen von der Couch und aktiv werden.

Will den Ungehorsam in einer von ihm gegründeten Schule kultivieren: Gerhard Haderer. SN/apa(scheriau)
Will den Ungehorsam in einer von ihm gegründeten Schule kultivieren: Gerhard Haderer.

Man schrieb das Jahr 2011, als dem Karikaturisten Gerhard Haderer erstmals der Gedanke kam, den Ungehorsam als Wert zu kultivieren. "Alle laufen auf die Straße, produzieren Lärm, da dachte ich mir: Es reicht, wir brauchen dringend Gegenentwürfe", sagt der 66-jährige Oberösterreicher. Nachdem Haderer für seine Kritik an der Gesellschaft viel Zuspruch bekam, verdichteten und konkretisierten sich die Pläne. Übermorgen, Samstag, ist nun in Linz Schulbeginn in der von Haderer ins Leben gerufenen "Schule des Ungehorsams". Das Projekt versteht sich als "Denk labor, um individuelle Ideen zu g esellschaftspolitisch relevanten Themen zu zünden".

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