Österreich

Gewusst wie: Ran an die Turntables

Wer immer schon wissen wollte, wie man das Partyvolk so richtig auf Touren bringt, ist bei den Wokshops "DJing" im Rockhouse gut aufgehoben.

Mit 15 bereits hat sie begonnen, Platten aufzulegen. Mittlerweile ist sie seit mehr als 20 Jahren in dem Geschäft unterwegs. "Es gab in Salzburg damals kaum Angebote für die kleinen Genre-Szenen, wie Reggae oder HipHop. Irgendwann habe ich begonnen, mit meinem damaligen Freund selbst Veranstaltungen zu organisieren", erklärt Mel, die im bürgerlichen Namen Melissa Egger heißt. Entstanden ist daraus das Kollektiv "Word Power", das zum Teil noch besteht. 2011, als sie nach längerer Zeit wieder nach Salzburg zurückkam, kamen sie beim "Club I0I" mit anderen zusammen, der besteht nun aus Mel, Ill:Behaviour, DJ Damn!, Ela P, JSimon und Rita. "I0I steht für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wir sind ein Projekt aus der Community für die Community und verbinden Reggae, HipHop, Funk, Soul und ein wenig Jazz", sagt sie. "Die DJ-Kultur ist ein wesentlicher Teil davon. Mit unserem Können und Wissen schaffen wir Raum für Vielfalt und Kreativität einer lebendigen Szene."

DJing-Workshops am 16.11. und 14.12.

Mel kommt eindeutig aus der Reggae-Ecke, wie sich beim Anhören des Tracks "Know the Business" bestätigt, wo "Word Power" bzw. "Club IOI" die bekannte Reggae-Hymne "I am a rebel" (Ich bin ein Rebell) direkt auf Mel zugeschnitten haben. Techniken wie diese, aber auch welche Gerätschaften braucht ein DJ, was ist ein Mischpult, der Unterschied zwischen einem direkt oder einen Riemen betriebenen Plattenspieler, warum brauche ich Kopfhörer, etc. bringt Mel den interessierten Teilnehmern am Workshop "DJing" am 16. November und am 14. Dezember, jeweils um 18.30 Uhr im Rockhouse bei. "Das Rockhouse stellt das gesamte Equipment zur Verfügung und der Eintritt ist frei. Jeder kann einfach kommen, ohne Voranmeldung", verkündet sie.

Für Mel steht an erster Stelle die Neugier, Leidenschaft und Liebe zur Musik. Außerdem sollte jeder, der etwas zusammenmischen, ein Stück an geeigneter Stelle in ein anderes Stücke hineinlaufen lassen oder neue Effekte herausholen will, seine Tonträger gut kennen.

Die Basis sind Schallplatten aus Vinyl, obwohl in jüngster Zeit viele elektronische Neuerungen Einzug gehalten haben. "Club I0I und ich natürlich auch, bevorzugen Vinyl, aber natürlich funktioniert es mit CDs genauso", klärt Mel auf. Wer heutzutage auf das Plattenschleppen verzichten will, schafft sich einen Controller an. "Da ist alles in einer Einheit beisammen, die Stücke sind auf dem Laptop gespeichert und man arbeitet mit digitalem Vinyl, das über Time-Codes funktioniert. Hier kann man sich echt viel Zeit ersparen."

In den Workshops, die Interessierte auch aufeinander aufbauend besuchen können, gibt Mel überdies Tipps, welche Fachgeschäfte sie empfehlen kann, über die diversen Geräte und ob es überhaupt sinnvoll ist, sich welche anzuschaffen.

Aufgerufen am 24.09.2018 um 03:52 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/gewusst-wie-ran-an-die-turntables-20336656

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