Österreich

Grazer Ermittlungsgruppe "Schloßberg" wird aufgelöst

Nach drei Monaten wird die Ermittlungsgruppe "Schloßberg" in Graz Ende Mai wieder aufgelöst: Die Beamten haben insgesamt 19 teils versuchte Raubüberfälle aufgeklärt, die seit November 2018 in der steirischen Landeshauptstadt verübt worden waren. 20 Tatverdächtige im Alter von 16 bis 39 Jahren wurden ausgeforscht, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Montag mit.

20 Verdächtige wurden innerhalb von drei Monaten ausgeforscht SN/APA (Symbolbild/Hochmuth)/GEORG
20 Verdächtige wurden innerhalb von drei Monaten ausgeforscht

Die Ermittlungsgruppe war am 1. März eingerichtet worden, da sich seit Ende des Vorjahres die Raubüberfälle im Großraum Graz gehäuft hatten. Schon nach wenigen Tagen wurden erste Fahndungserfolge verkündet. Nun wird die Gruppe "Schloßberg" wieder aufgelöst, die Ermittler arbeiten aber in ihren Bereichen weiter, wurde betont. Die ausgeforschten Verdächtigen sollen in verschiedenen Zusammensetzungen, so wie auch als Einzeltäter, Raubüberfälle begangen zu haben. Sie kommen aus der Russischen Föderation (neun), Österreich (fünf) und jeweils einmal Bosnien und Herzegowina, Serbien, Kroatien, Syrien, Irak und Ungarn.

Während der Ermittlungen wurden zusätzlich rund 40 Einbruchsdiebstähle in Graz geklärt, die von den Räubern begangen worden sein dürften. Einige der Verdächtigen befinden sich in Haft. "Die Polizei war durch diese Serie an Gewalttaten gefordert und hat bewiesen, dass durch Flexibilität und enge Zusammenarbeit großartige Erfolge verzeichnet werden können. Ich bedanke mich bei allen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen für die ausgezeichnete Arbeit", sagte Landespolizeidirektor Gerald Ortner.

Quelle: APA

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