Grüne Weihnachten

Grüne Weihnachten

Alle wünschen sich weiße Weihnachten - die SN-Redaktion versucht es in diesem Jahr mit grünen Weihnachten.

Dabei bezieht sich das Wörtchen grün nicht auf den fehlenden Schnee, unter Grün verstehen wir: Nachhaltig, fair - und weg vom ewigen Kaufrausch und dem Herumgetrieben werden von einem Adventmarkt zum nächsten.

Wir steigen aus - und versuchen in den nächsten 24 Tagen bis zum großen Fest entspannter und sinnvoller mit dem Weihnachtstrubel umzugehen.

Aufgerufen am 23.11.2020 um 08:18 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/gruene-weihnachten-61631593

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Am Heiligen Abend gibt es zwei kulinarische Fraktionen: die eine, die bescheiden Würstel macht, sie auf Sauerkraut bettet oder in die Suppe purzeln lässt. Und dann ist da die andere, die gerade heute so richtig exklusiv aufkocht. Ein gereimtes Plädoyer für den Griff zu den richtigen Zutaten.

Wenn die Zeit am schnellsten zu rasen scheint, sollte man sich ihres Taktes besinnen. Der ist langsamer als gedacht; auch jetzt in der Weihnachtszeit.

Alle wünschen sich weiße Weihnachten - die SN-Redaktion versucht es in diesem Jahr mit grünen Weihnachten.

Sendepause für herkömmliches Verpackungsmaterial - und Bühne frei für Alternativen, welche die Umwelt entlasten und Beschenkte bezaubern. Die SN haben ein paar Ideen ausprobiert.

"Ein freundliches Wort kostet nichts und ist das schönste aller Geschenke" - diesen Sinnspruch in Ehren, doch unterm Christbaum sollte trotzdem etwas zum Angreifen liegen. Wie sich ein Packerl füllt, ohne dafür Geld auszugeben. Die SN haben (selbstverständlich auch hier) den Test gemacht.

Alle wünschen sich weiße Weihnachten - die SN-Redaktion versucht es in diesem Jahr mit grünen Weihnachten.

Zeit schenken. Das ist eine Alternative zum Geschenke-Kaufen. Einfacher ist es auf keinen Fall. Was es beim Zeitschenken zu beachten gilt.

Früher wurde es schon glei dumpa, Davon ist keine Rede mehr. Lichterketten locken und die Stromrechnung brennt.

Ein bisschen haben wir uns wie Piraten gefühlt: Eine Kollegin und ich standen als Gäste am Lions-Club-Glühweinstand am Alten Markt. Trinkend für den guten Zweck nämlich. Nicht heuer. Das ist schon ein paar Jahre her. Als der ausschenkende Ehrenamtliche uns damals verzweifelt sagte, dass seine Ablöse vergessen hatte, zu kommen, wechselten wir unverzüglich die Seiten - nämlich hinter die Theke.

Eine warme Suppe, eine nette Geste für den Nachbarn oder eine Weihnachtsgeschichte für die Kleinsten: In Salzburg gibt es unzählige Möglichkeiten, sich sozial zu engagieren. Nicht nur mit Geldspenden. Und nicht nur zu Weihnachten. Ein Überblick.

Alle wünschen sich weiße Weihnachten - die SN-Redaktion versucht es in diesem Jahr mit grünen Weihnachten.

In meinem Bekanntenkreis gibt es eine Person, die nicht riechen kann. Das mache ihm nichts aus, sagt er. Das Schmecken sei ihm nämlich nicht abhanden gekommen und so bereitet ihm sein Schweinsbraten oder das Schnitzerl am Sonntag trotz fehlender Riechfähigkeit Riesenappetit. Auf Süßes, sagt er, stehe er ohnehin nicht so sehr. Darum kann er meine kindliche Freude, wenn es daheim nach selbstgemachten Weihnachtskeksen duftet, null nachvollziehen.

Wie eine einfache Knopfbatterie den Weihnachtseinkauf beeinflusst hat.

Die Frage kommt jedes Jahr von vielen Seiten: "Was wünschst du dir denn vom Christkind?" Und dann lächelt man und sagt: "Ach, gar nichts, ich hab doch alles." Meine Mutter pflegt auf die Frage stets zu antworten: "Brave Kinder!" Und meine Schwiegermutter wünscht sich "meine heilige Ruhe".

Im Stau durch die Stadt stehen und dabei Abgase produzieren? Sicher nicht. Lieber mit dem Rad durch den Winter.

Rote Mütze, weißer Bart: Nikolaus oder Weihnachtsmann? Wie man den Gesellen aus der US-Werbung enttarnt - und wie eine selbst gestaltete Nikolausfeier samt netten Geschenken auch heute noch gelingen kann.

Das Warten auf das Christkind beginnt immer früher. Das sieht man schon an der Weihnachtsbeleuchtung, die in vielen Straßen, Gärten und an Hausfassaden gefühlt bereits mit dem Nationalfeiertag Ende Oktober aufgehängt wurde. Von Dezenz kann dabei längst keine Rede mehr sein.

Der schönste Christbaum, der trendigste Adventskranz, der perfekte vorweihnachtliche Schmuck. Rund um Weihnachten regiert sprachlich der Superlativ. Warum die Schreiberin hier diese Kategorie schnell über Bord werfen will.

Vier Kerzen, die rußen, zwei verknitterte Maschen und Zweige, die schon vor dem Kauf einen Schwung Nadeln von sich schmeißen: Adventkränze sind oft zum Jaulen. Wer bis jetzt noch keinen feinen Kranz vorweisen kann, für den ist der Advent aber nicht verloren. Mit ein paar Tricks darf man schnell frohlocken und sich im (Kerzen-)Licht seiner Arbeit sonnen. Auch die SN haben sich ans Werk gemacht.

Keine Frage, Selbermachen ist in. Das gilt selbstverständlich auch für den Adventkalender. Ein Plädoyer für's Basteln - inklusive SN-Check für in-letzter-Sekunde-Gefertigtes.

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