Österreich

"Guten Rutsch" via Handy: Belastungsspitze zum Jahreswechsel

Wie jedes Jahr kommt es in den Stunden um den Jahreswechsel zu Auslastungsspitzen in den Mobilfunknetzen.

Die Sendemasten werden zu Silvester wieder überbeansprucht.  SN/APA (dpa)/Daniel Reinhardt
Die Sendemasten werden zu Silvester wieder überbeansprucht.

Zu Silvester wird das übertragene Datenvolumen heuer erstmals 5 Millionen Gigabyte in Österreich überschreiten und mit 5,28 Mio. eine neue Rekordmarke setzen, erwartet das Forum Mobilkommunikation. An sich seien Österreichs Mobilfunknetze dank nahezu flächendeckender LTE-Versorgung gerüstet.

Dennoch könne es in den Minuten rund um den Jahreswechsel, vor allem an sehr belebten Orten, in der Sprachtelefonie zur Vollauslastung kommen, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung. Doch selbst dann würden Notrufe priorisiert. Wer einen Notruf absetzen muss, sollte dies mit der entsprechenden Nummer tun - Feuerwehr 122, Polizei 133, Rettung 144, etc... - jeweils ohne Vorwahl. Sollte in dünn besiedelten Gebieten das Signal des Vertragsnetzes nicht ausreichend sein, sucht das Mobiltelefon automatisch ein anderes Netz. So kann der Euro-Notruf 112 immer abgesetzt werden, vorausgesetzt irgendein Netz ist verfügbar.

Neben den Notrufnummern der Einsatzorganisationen sind auch alle anderen dreistelligen Hotlines kostenfrei und belasten weder Vertragsvolumen noch Prepaidguthaben. Auch die für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen so wichtige Beratungshotline "147 Rat auf Draht", die zu den Feiertagen einen deutlichen Anstieg von Anrufen verzeichnet, ist rund um die Uhr kostenfrei erreichbar.

Quelle: APA

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