Österreich

Häftling gestand Brandlegung in Justizanstalt Mittersteig

Ein Zellenbrand in der Justizanstalt Mittersteig in Wien-Margareten vom vergangenen Sonntagabend scheint geklärt: Laut Polizeisprecherin Irina Steirer wurde ein 1974 geborener Häftling ausgeforscht, der eine Matratze angezündet haben soll. Bei dem Feuer erlitten drei Beamte eine Rauchgasvergiftung, als sie Häftlinge aus dem betroffenen Bereich in Sicherheit brachten.

Steirer zufolge gestand der Häftling, das Feuer gelegt zu haben. Demnach war sein Motiv, dass er in eine Einzelzelle verlegt werden wollte und sauer war, weil dies nicht in die Wege geleitet worden war. Er wurde wegen Brandstiftung angezeigt.

Bei dem Brand war die Berufsfeuerwehr am Sonntag gegen 18.30 Uhr alarmiert worden. Die Einsatzkräfte lösten Alarmstufe 2 aus und rückten mit 16 Fahrzeugen und 80 Mann aus. Auch der Katastrophenzug der Wiener Berufsrettung war im Einsatz. Beim Eintreffen hatten die Justizwachebeamten die Insassen bereits in Sicherheit gebracht. Der Vollbrand der Zelle wurde rasch gelöscht. Länger waren die Einsatzkräfte damit beschäftigt, das stark verrauchte Gebäude zu belüften.

Quelle: APA

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