Österreich

Häupl für Fortsetzung der Parkpickerl-Verhandlung

Der Wiener Bürgermeister Häupl hat am Dienstag den Chef der Wiener Volkspartei, Manfred Juraczka, gebeten, sich weiteren Verhandlungen in Sachen Parkpickerl nicht zu verschließen.

Häupl für Fortsetzung der Parkpickerl-Verhandlung SN/apa (archiv/jaeger)
Häupl will zurück an den Verhandlungstisch.

"Ich ersuche ihn, an den Verhandlungs- und Gesprächstisch zurückzukommen. Denn wir wollen miteinander eine entsprechende Lösung finden", sagte Häupl. Vertreter von Rot-Grün hatten sich nach der Mitteilung Juraczkas überrascht und verärgert gezeigt. Schließlich sei das erste Treffen sachlich und konstruktiv verlaufen, man habe bereits zwei weitere Termine für kommende Woche fix vereinbart gehabt, so der Tenor. Juraczka hatte gar nicht am Gespräch teilgenommen.

Der Wiener ÖVP-Klubchef Aichinger nahm hingegen an den Verhandlungen teil. Er bestätigte, dass sachlich geredet worden sei - allerdings aneinander vorbei: "Wir sind auf zwei Gleisen gefahren." Denn obwohl Bürgermeister Häupl unlängst signalisiert habe, der 1. Oktober als Pickerl-Ausweitungstermin stehe durchaus zur Disposition, sei Rot-Grün beim gestrigen Gespräch nicht davon abgerückt. "Die haben sich über Nacht einzementiert", ärgerte sich der ÖVP-Klubchef. Es sei beispielsweise gesagt worden, man könne die Kurzparkzonentafeln am 1. November nicht mehr aufstellen, weil da schon Winter sei.

Die für nächste Woche bereits vereinbarten Termine seien "nicht in Stein gemeißelt", sondern "Vorschläge" gewesen, versicherte Aichinger. Sollten keine Signale von Rot-Grün kommen, dass doch noch Verhandlungsspielraum bestehe, werde die ÖVP zu den anvisierten Treffen jedenfalls nicht erscheinen.

Quelle: APA

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