Österreich

Heinz Fischer kann an Schulen noch hängenbleiben

Ob die Schulen das Präsidenten-Porträt abhängen, bleibe ihnen selbst überlassen, heißt es aus dem Bildungsministerium.

Heinz Fischer kann an Schulen noch hängenbleiben SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Aufhängen eines Fischer-Porträts ist nicht Pflicht.

Die Schüler in Österreich sind noch mit Heinz Fischer als Bundespräsident in die Sommerferien gegangen - und auch nach Ende seiner Amtszeit kann sein Bild im neuen Schuljahr vorerst in den Klassen- bzw. Lehrerzimmern hängenbleiben.

Durch die Anfechtung der Stichwahl gibt es nämlich noch kein neues Konterfei, das man stattdessen aufhängen könnte.

Aus dem Bildungsministerium heißt es, ob die Schülen das Fischer-Porträt abhängen oder nicht, bleibe ihnen selbst überlassen.

Für viele Schüler hat die Bilderfrage aber ohnehin keine Bedeutung, weil in ihren Klassenzimmern ein Fischer-Bild schon bisher nicht zum Inventar gehört hat. Das Aufhängen eines Porträts des Bundespräsidenten in der Klasse ist nämlich nicht unbedingt Pflicht: Im Pflichtschulerhaltungs-Grundsatzgesetz ist als staatliches Symbol lediglich das Bundeswappen "in jedem Klassenraum" vorgeschrieben. Das Bild des Präsidenten muss nur "in jeder Schule" hängen - es reicht also das einmalige Aufhängen eines Porträts, etwa auf dem Gang oder im Lehrerzimmer.

Quelle: APA

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