Österreich

"Ich wusste nicht, wer Mozart war"

Fatima Almukhtar kam als Flüchtling nach Österreich. Nun wurde die Jungunternehmerin vom berühmten "Forbes"-Magazin ausgezeichnet. Eine keineswegs alltägliche Erfolgsgeschichte.

Ihr Projekt beeindruckte das „Forbes“-Magazin: Fatima Almukhtar (in Farbe), rechts neben ihr Dominik Beron. SN/refugeeswork.at
Ihr Projekt beeindruckte das „Forbes“-Magazin: Fatima Almukhtar (in Farbe), rechts neben ihr Dominik Beron.

Fatima Almukhtar war 15, als ihre Eltern beschlossen, sie müsse gehen. Raus aus Bagdad, raus aus dem Irak. Saddam Hussein war gerade gestürzt worden, das ganze Land ein einziges lebensgefährliches Chaos. Gemeinsam mit dem zwei Jahre älteren Bruder ließ das Mädchen Heimat, Freunde, Kultur, Mutter, Vater und Kindheit zurück. Zehn Jahre danach sitzt sie im Café Jelinek in der Otto-Bauer-Gasse in Wien, trinkt einen Häferlkaffee und freut sich. Denn die von ihr mitbegründete Arbeitsvermittlung für Flüchtlinge "refugeeswork.at" wurde eben erst vom renommierten US-amerikanischen "Forbes"-Magazin ausgezeichnet. Sieben Österreicher, darunter auch Datenschützer und Facebook-Kläger Max Schrems, haben es auf die "30 unter 30 Europa"-Liste von "Forbes" geschafft.

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