Österreich

Im Halbjahr 2012 zehn Prozent weniger Verkehrstote

221 Menschen sind laut vorläufigen Zahlen im ersten Halbjahr 2012 bei Verkehrsunfällen auf Österreichs Straßen getötet worden. Das ist das niedrigste Zwischenergebnis seit Bestehen der amtlichen Statistik.

Im Halbjahr 2012 zehn Prozent weniger Verkehrstote SN/apa (lauber)
Autofahren wird immer sicherer.

In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Zahl der Toten im Halbjahresvergleich damit halbiert. Mehr als die Hälfte der Getöteten sind Pkw-Lenker oder Insassen, gefolgt von Fußgängern, Motorradfahrern und Radfahrern. Besonders gefährdet sind Jugendliche (15 bis 26 Jahre) und ältere Verkehrsteilnehmer (über 60 Jahre).

Deutliche Rückgänge zeichnen sich vorläufig in den Bundesländern Niederösterreich und Oberösterreich ab. Mehr Todesopfer gab es in Kärnten und Salzburg zu beklagen.

Die unfallträchtigste Jahreszeit ist der Sommer. Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen in der Ferien- und Reisezeit erreicht die Zahl der Todesopfer in diesem Zeitraum den Höchststand. Die meisten Unfälle ereignen sich laut Innenministerium auf den ehemaligen Bundes- und Landesstraßen - und da vor allem am Wochenende. Schnellfahren, Vorrangverletzungen und Ablenkungen sind die Top Drei der tödlichen Unfallursachen.

Als Gründe für den Rückgang der Getöteten-Zahlen in den vergangenen Jahren führte Bruckner die verbesserte Fahrzeugsicherheit und Rettungswesen, die Sanierung von Unfallhäufungsstellen und die vermehrte polizeiliche Präsenz und Kontrollen an.

Quelle: APA

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