Österreich

In vielen Regionen Österreichs wird Weihnachten weiß

In vielen Regionen Österreichs wird es heuer weiße Weihnachten geben: Im Bereich der Alpen ab etwa 500, 600 Meter Seehöhe liegt derzeit eine zumindest dünne Schneedecke, die sich bis zu den Feiertagen halten wird - in Kärnten auch in tieferen Lagen. Die höheren Regionen des Berglands sind ohnehin bereits tief verschneit, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Donnerstag.

Dünne Schneedecke wird bis zu den Feiertagen halten SN/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL
Dünne Schneedecke wird bis zu den Feiertagen halten

Weitgehend ohne Schnee sind derzeit die tiefen Lagen von Ober- und Niederösterreich sowie Wien und das Nordburgenland, und hier ist sehr unsicher, ob bis Weihnachten noch Neuschnee kommt. In der kommenden Woche kühlt es mit großer Wahrscheinlichkeit deutlich ab. Für 24., 25. und 26. Dezember sind aus aktueller Sicht Höchsttemperaturen nur um null Grad zu erwarten. Mehr Details zum Feiertagswetter lassen sich derzeit noch nicht sagen.

Die ZAMG-Prognose für die nächsten Tage:

Wolken sowie Nebel und Hochnebel werden am Freitag weniger, die Sonne kommt damit landesweit wesentlich häufiger durch. Vor allem im Norden hält sich aber noch einiges an Restbewölkung, die hier nur zeitweise Sonnenschein zulässt. Bis auf ein paar Regentropfen bleibt es weitgehend trocken. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1.000 Meter Seehöhe. Der Wind bläst am Alpenostrand, im östlichen Flachland sowie im Wienerwald wiederholt mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Auf Frühtemperaturen von minus sieben bis plus fünf Grad folgen Tageshöchstwerte von ein bis zehn Grad. Am mildesten ist es im Südosten.

Die meisten Nebel- und Hochnebelreste lichten sich am Samstag in den inneralpinen Tälern und den Beckenlagen im Süden rasch und auch die Restwolken entlang der Alpennordseite sowie im Norden und Osten brechen immer mehr auf. Am Alpenrand kann es in der Früh aber vereinzelt noch leichten Niederschlag geben. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 800 Meter. Tagsüber bleibt es dann trocken und die Sonne kommt in den meisten Fällen heraus. Der Wind weht schwach bis mäßig, auf den Bergen sowie im östlichen Flachland oft lebhaft aus Nordwest. Das Thermometer zeigt in der Früh minus acht bis plus drei Grad, am Tag höchstens zwei bis acht Grad.

Der Ostalpenraum liegt am Sonntag in einer markanten Nordwestströmung am Rande eines Hochs über Großbritannien. Vor allem im Norden ziehen tief liegende Wolkenfelder vorüber, dabei gibt es stellenweise ein paar Regentropfen, oberhalb 700 Meter ein paar Schneeflocken. Besonders im Norden und Nordosten bläst kräftiger Westwind. Im Rest Österreichs überwiegt nach Nebelauflösung durchwegs sonniges Wetter. Minus acht bis plus zwei Grad haben die Morgenstunden, mit zwei bis neun Grad sind die Tagesmaxima erreicht.

Von Norden her zieht am Montag während der ersten Tageshälfte eine sich abschwächende Störung durch. Diese bringt alpennordseitig anfangs dichte Wolken sowie Schnee- und Regenschauer bei einer Schneefallgrenze zwischen 500 und 800 Meter. Den Westen erreicht die Störung tagsüber in weiter abgeschwächter Form, im Süden ist es nach Nebelauflösung recht sonnig. Zum Abend hin schneit es nur noch in den Nordstaulagen östlich des Tiroler Unterlandes. Am Dienstag liegt dann der Ostalpenraum in einer kalten, nördlichen Strömung. Allein im Osten zeigen sich ein paar tiefe Wolkenfelder, es bleibt auch hier niederschlagsfrei. Im Rest Österreichs ist es durchwegs sonnig.

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