Österreich

Ischgl: Exzess nur für die Minderheit?

Ein Bildbericht in den SN über wüste Partys in Ischgl sorgt für Aufruhr und massenhafte Debatten im Internet. Für Tourismusforscher Peter Zellmann ist die Aufregung übertrieben und brandgefährlich - weil sie die Realität nicht spiegle.

Wüste Parties mit Corona-Gefahr seien die Ausnahme, sagt der Tourismusforscher.  SN/hechenblaikner
Wüste Parties mit Corona-Gefahr seien die Ausnahme, sagt der Tourismusforscher.

Völlig Betrunkene, die am eisigen Boden dämmern. Eine Sexpuppe, der man Karotten und Sellerie in die Körperöffnungen stopft. Grapschereien, Müllberge und absurde Preise. Bilder, die der Tiroler Fotograf Lois Hechenblaikner aus jahrelangen Recherchen in Ischgl veröffentlichte, lassen die Wogen hochgehen. Muss Tourismus so sein? Ist er überhaupt so? Keinesfalls, sagt Peter Zellmann, Leiter des Instituts für Freizeit- und Tourismusforschung in Wien.

Herr Zellmann, kommt der Skitourismus wirklich ohne Exzesse wie in Ischgl nicht mehr aus? Peter Zellmann: Schon ...

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Aufgerufen am 25.11.2020 um 06:36 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/ischgl-exzess-nur-fuer-die-minderheit-88877389