Österreich

Keine Osterruhe in der Diözese St. Pölten - harte Kritik an Bischof Schwarz

Vor Ostern herrscht in der Diözese St. Pölten Unruhe, weil Bischof Alois Schwarz eine Umstrukturierung des kirchlichen Verwaltungsapparates plant. Ein Abteilungsleiter wurde dienstfrei gestellt, ein anderer legte sein Amt nieder. Unabhängig davon wagt es nun auch ein Kirchenrechtler, sich zur Einstellung der Untreue-Ermittlungen gegen Schwarz zu äußern. Dessen Reaktion mache ihn "fassungslos", sagte der emeritierte Professor Richard Potz von der Universität Wien.

„Kein Nebeneinander“: Bischof Alois Schwarz. SN/www.picturedesk.com/georges schneider
„Kein Nebeneinander“: Bischof Alois Schwarz.

Etwas mehr als zweieinhalb Jahre nach seinem durch Rom angeordneten Wechsel von Kärnten nach Niederösterreich ist Bischof Alois Schwarz (68) just vor Ostern wieder mit großem Unmut über sein Agieren konfrontiert. Grund dafür ist eine Änderung der Organisationsstruktur, die derzeit vorbereitet wird. Das Ziel dabei seien flachere Hierarchien, erklärte der Bischof kürzlich in einem Brief an Pfarrer und andere Mitarbeiter. Es gehe darum, Doppelgleisigkeiten abzubauen und "kein Nebeneinander festzuschreiben".

Bischof will Seelsorge ...

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