Österreich

Kleine Brauereien protestieren gegen weitere Konzentration

Die Brau Union, Österreichs dominierender Bierkonzern, will in Vorarlberg stärker Fuß fassen. Das lässt die acht CulturBrauer schäumen, denn die Heineken-Tochter hat 50 Prozent Marktanteil.

Die acht CulturBrauer bei ihrem Jahrestreffen vor wenigen Tagen in Salzburg, zweiter von links hinten: Gastgeber Seppi Sigl von Trumer.  SN/matter-digital/patrick langwallner
Die acht CulturBrauer bei ihrem Jahrestreffen vor wenigen Tagen in Salzburg, zweiter von links hinten: Gastgeber Seppi Sigl von Trumer.

Jedes zweite Glas Bier, das sich jemand in Österreich schmecken lässt, wird von der Brau Union hergestellt. Der Konzern, der mit Gerstensaft mehr als 750 Millionen Euro im Jahr in Österreich umsetzt, dürstet aber noch auf mehr: Die Brau Union, seit 2003 Österreich-Tochter des niederländischen Heineken-Konzerns, will jetzt in Vorarlberg auch noch die Fohrenburger-Brauerei in Bludenz übernehmen. Denn der Fruchtsafthersteller Rauch gibt seine Anteile ab - der Kauf würde die Brau Union von elf auf fast 74 Prozent katapultieren. Strategisch ...

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