Österreich

Kleintransporter mit 1800 Tieren im Burgenland gestoppt

Mehr als 1.800 Tiere hatte ein slowenischer Kleintransporter geladen, der vergangenen Sonntag von der Polizei bei Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) vorübergehend gestoppt wurde. Bei einer Kontrolle hatte sich herausgestellt, dass für einen Teil der Tiere keine Transportbescheinigung vorlag, berichtete die Polizei am Dienstag. Die 54-jährige Wagenlenkerin wurde angezeigt.

Die 54-jährige Wagenlenkerin wurde angezeigt SN/APA (Archiv)/BARBARA GINDL
Die 54-jährige Wagenlenkerin wurde angezeigt

Der Kleintransporter war im Zuge einer Schwerpunktaktion auf der Nordostautobahn (A6) unmittelbar an der Grenze zur Slowakei bei der Einreise nach Österreich kontrolliert worden. Im Laderaum des Fahrzeuges entdeckten die Beamten zahllose Hasen, Hamster, Mäuse, Chinchillas, Papageien, Sittiche, Finken, Chamäleons, Fische, Frösche, Schlangen, Schildkröten und Meerschweinchen sowie Heuschrecken und Würmer. Diese waren in Käfigen und anderen Behältnissen untergebracht und hätten von Tschechien nach Slowenien transportiert werden sollen.

Da teilweise die Bescheinigungen für die Tiere fehlten, untersagte die Polizei vorerst die Weiterfahrt. Die slowenische Lenkerin organisierte daraufhin einen zweiten Transporter, der diese Tiere wieder zurück nach Tschechien brachte. Mit den anderen setzte sie die Fahrt fort. Laut Polizei gab es bei der Kontrolle durch die Amtstierärztin keine Beanstandungen.

Von der Lenkerin wurde eine Sicherheitsleistung eingehoben. Sie muss weiters mit Anzeigen wegen verschiedener Übertretungen nach dem Tiertransportgesetz sowie dem Kraftfahrgesetz rechnen.

Quelle: APA

Aufgerufen am 22.09.2018 um 07:11 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/kleintransporter-mit-1800-tieren-im-burgenland-gestoppt-23026063

Schlagzeilen