Österreich

Konrad Paul Liessmann: "Wir haben ein Innehalten verlernt"

Weil wir stark auf die Zukunft fixiert seien, verspürten wir in der Gegenwart ein Ungenügen, sagt der Philosoph Konrad Paul Liessmann. Warum konservative Parteien mit "Zeit für Neues" punkten und Weihnachten Sicherheit vermittelt.

„Moderne Gesellschaften drängen auf Bewegung, auf Veränderung“, sagt Konrad Paul Liessmann. SN/apa
„Moderne Gesellschaften drängen auf Bewegung, auf Veränderung“, sagt Konrad Paul Liessmann.

Die Zeit. Sie begleitet uns von der Geburt bis zum Tod, sie ist kostbar, subjektiv erlebbar, wird oft vergeudet und ist nicht zu stoppen. Philosophen beschäftigen sich seit jeher mit dem Phänomen Zeit. "Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen", wusste schon der römische Denker Seneca der Jüngere. Das Vergehen der Zeit rückt insbesondere zu Weihnachten und dem bevorstehenden Jahreswechsel stärker in den Blickpunkt. Ein SN-Interview mit dem Philosophen Konrad Paul Liessmann.

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Aufgerufen am 22.06.2018 um 02:08 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/konrad-paul-liessmann-wir-haben-ein-innehalten-verlernt-22058755