Österreich

Krebspatienten zu spät behandelt

Im Osten Österreichs fehlen Geräte für Strahlentherapie. Der Rechnungshof schreibt nun in einem aktuellen Bericht, dass dadurch Patienten später behandelt werden, als medizinisch verantwortbar ist.

Mehr Linearbeschleuniger sind im Osten Österreichs dringend notwendig.. Fotolia SN/Thomas Hecker - stock.adobe.com
Mehr Linearbeschleuniger sind im Osten Österreichs dringend notwendig.. Fotolia

Es sind besorgniserregende Zustände, die nun bekannt wurden: Im Osten Österreichs fehlt es an Geräten für die Strahlentherapie von Krebspatienten. Darauf macht der Rechnungshof in seinem aktuellen Bericht über "Wartezeiten auf ausgewählte Therapien und Eingriffe in Krankenanstalten" aufmerksam. Dies hat vor allem für Patientinnen und Patienten negative Auswirkungen, weil ihre Strahlentherapie später startet, als medizinisch angeraten ist. Die Wartezeit betrug in den untersuchten Krankenhäusern rund zwei Wochen. Wobei die Wartezeit im Rechnungshofbericht als Zeitspanne festgelegt ist, die "zwischen dem aus medizinischer Sicht letztmöglichen ersten Bestrahlungstermin und dem tatsächlichen Bestrahlungsbeginn" definiert ist. Rund die Hälfte aller Patientinnen und Patienten sind betroffen.

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