Österreich

Kunstdiebstahl in den Niederlanden flog in OÖ auf

Bei der Kontrolle eines Reisebusses auf der Innkreisautobahn (A8) im Bezirk Schärding ist der oberösterreichischen Polizei ein 27-jähriger Rumäne ins Netz gegangen, der vier gestohlene Ölgemälde und Silberbesteck im Wert von insgesamt 62.100 Euro im Gepäck hatte. Der Mann gestand, die Sachen in den Niederlanden gestohlen zu haben. Er ist in Haft.

Der Bus war auf dem Weg von den Niederlanden nach Rumänien. Bei der Kontrolle der Passagiere Sonntagabend am Parkplatz Dietrichshofen nahe St. Marienkirchen bei Schärding stellten die Beamten zunächst fest, dass gegen den 27-Jährigen ein Aufenthaltsverbot bestand: Laut Polizei war er bereits wegen Eigentumsdelikten zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden und mit der Auflage, Österreich zu verlassen, vorzeitig bedingt freigekommen.

Im Gepäck des Mannes fanden die Polizisten dann die Gemälde und das Silberbesteck. Wie sich herausstellte, stammen die Gegenstände von einem Diebstahl in Nijmegen in den Niederlanden. Der rechtmäßige Besitzer, der sein Eigentum nun wieder zurückbekommt, bezifferte den Wert mit 62.100 Euro. Der Rumäne gab zu, die Bilder und das Silber gestohlen zu haben. Er wurde in die Justizanstalt Ried eingeliefert.

(APA)

Aufgerufen am 22.06.2018 um 09:32 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/kunstdiebstahl-in-den-niederlanden-flog-in-ooe-auf-22725928

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