Österreich

Lawine in Tiroler Grenzgebiet erfasste drei Wintersportler

Eine Lawine hat am Donnerstag im Fimbatal im Grenzgebiet zwischen Tirol und der Schweiz drei Personen erfasst und verschüttet. Wie die Polizei berichtete, konnten sich zwei Deutsche selbstständig aus den Schneemassen befreien. Ein 31-jähriger Tiroler konnte nach kurzer Zeit geortet und ausgegraben werden. Er erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen.

Von Skitouren wurde abgeraten.  SN/APA (Gindl)/BARBARA GINDL
Von Skitouren wurde abgeraten.

Die Gruppe wollte mit Skiern von der Heidelbergerhütte durch das Fimbatal in Richtung Ischgl (Bezirk Landeck) fahren. Gegen 9.45 Uhr löste sich an den Osthängen der Gemspleisspitze eine große Staublawine, die auf den Zustiegsweg zur Heidelbergerhütte niederging. Die Angestellten der Heidelbergerhütte eilten zu Hilfe und konnten den 31-Jährigen schnell ausgraben. Er wurde von der Bergrettung zur Bodenalpe gebracht und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Zams geflogen.

Die Lawinengefahr war in Tirol am Donnerstag von den Experten oberhalb von rund 1.800 Metern verbreitet als groß, also mit Stufe "4" der fünfteiligen Skala, eingestuft worden. Die Situation sei "kritisch" und verschärfe sich weiter, warnte der Lawinenwarndienst, der von der kritischsten Situation der Saison sprach. Von Skitouren und Variantenfahrten wurde abgeraten.

(APA)

Aufgerufen am 19.06.2018 um 11:17 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/lawine-in-tiroler-grenzgebiet-erfasste-drei-wintersportler-308170

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