Österreich

Lawinengefahr - In Tirol inneralpin weiterhin erheblich

Die Lawinengefahr in Tirol ist von den Experten des Landes am Donnerstag zwar verbreitet als mäßig eingestuft worden, inneralpin war sie aber nach wie vor erheblich. Ebenso in den Tourengebieten entlang des Alpenhauptkammes oberhalb von 2.400 Metern, warnten die Experten. Am Mittwoch hatte im Pitztal ein 27-jähriger Finne bei einem Lawinenabgang sein Leben verloren.

Lawinengefahr nimmt ab - Vorsicht ist trotzdem geboten.  SN/APA/BARBARA GINDL
Lawinengefahr nimmt ab - Vorsicht ist trotzdem geboten.

Das Unglück hatte sich kurz nach 12.30 Uhr am Mittagskogel im hinteren Pitztal (Bezirk Imst) in rund 3.000 Metern Höhe ereignet. Der 27-Jährige, Mitglied einer vierköpfigen Gruppe, war als erster in einen rund 35 Grad steilen Hang eingefahren. Nach rund 60 Metern hielt er an und gab seinen Begleitern ein Zeichen. Als ein 28-Jähriger los fuhr, löste sich beim ersten Schwung ein Schneebrett. Dieses riss den unterhalb Wartenden rund 300 Meter über felsendurchsetztes Gelände in die Tiefe. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen. Die restliche drei Snowboarder bleiben unverletzt.

Nach wie vor warnten die Experten daher vor bodennahen Schwachschichten. Wo diese nur von wenig Schnee überlagert sind, könnten sie leicht gestört und in Folge Lawinen ausgelöst werden, hieß es. Gefahrenstellen seien in steilen Hängen und Kammlagen oberhalb von 2.400 Metern zu finden. Vorsichtig zu beurteilen seien auch generell die Übergänge von viel zu wenig Schnee.

Quelle: APA

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