Lesestoff für das Wochenende

Lesestoff für das Wochenende

Das Wochenende verspricht viel Zeit zum Lesen. Mit den SN haben Sie den Stoff dazu.

85 Jahre ist es alt, das Konkordat zwischen Österreich und dem Vatikan. Es sichert der katholischen Kirche "freie Ausübung ihrer geistlichen Macht" zu - und gilt Kritikern als Relikt der Zeit des Austrofaschismus. Fünf Jahre ist es her, dass ein Volksbegehren dagegen stattfand, ohne Erfolg. In Österreich, aber vor allem in den USA begehren Aktivisten auf kuriose Art dagegen auf, dass Staat und Kirche aus ihrer Sicht unzureichend getrennt sind. Ein Ergebnis davon ist der Kult um das "fliegende Spaghettimonster", der hierzulande auch die Gerichte beschäftigt. Anton Prlic hat sich des satirischen Themas mit ernstem Hintergrund angenommen.

Ebenso im aktuellen WOCHENENDE: Eine Lesereise durch die Sommerliteratur, ein Blick auf den Frauenfußball - und die Frage, mit wem wir warum Mitleid empfinden.

Schönes Wochenende!

Aufgerufen am 27.11.2021 um 10:11 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/lesestoff-fuer-das-wochenende-32147041

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"Wir versetzen uns am liebsten nicht in die Leidenden selbst, sondern in die Helfer, damit wir uns am Ende auf die Schulter klopfen können."

Im Christentum hat es immer wieder Anläufe gegeben, den Verzicht auf irdische Güter in die Tat umzusetzen. Das bekannteste Vorbild war der hl. Franz von Assisi.

Die SN haben zehn Tipps zusammen gestellt, wie vor allem Familien die Reisekasse schonen können.

Die Männer schärfen ihre Schwerter für den nächsten Schaukampf. Wie ernst sie ihre Rolle nehmen, zeigen ihre Fachgespräche über Waffensysteme des Mittelalters.

Wie halten es die Bibel und der Koran mit der Barmherzigkeit?

"Wir durften nicht heiraten, keine Kinder kriegen, keine langen Haare haben und weder Ringe noch Schmuck tragen", erzählt die Stewardess der ersten Stunde.

Warum das Match England gegen Kroatien mehr war als nur ein Fußball-Match:

Warum Politiker, die als Einzelkämpfer unterwegs sind, zumeist rasch scheitern, schreibt Alexander Purger in seiner Kolumne "Purger am Sonntag".

Bei der Herstellung eines richtig guten Gspritzten kann man jede Menge richtig, aber auch viel falsch machen.

Statt derzeit im Schnitt fünf würden dann 34 Öltanker pro Monat in den stürmischen Gewässern rund um Vancouver kreuzen.

Bei den Livespielen im ORF gingen die Quoten durch die Decke, auf den Social-Media-Kanälen von Laura Feiersinger und Co. vervielfachten sich die Follower-Scharen.

Intersexuelle Menschen, deren biologisches Geschlecht nicht eindeutig "männlich" oder "weiblich" ist, haben ein Recht auf eine Eintragung in öffentlichen Registern.

Zwei Latzhosen, zwei Jacken, zwei Paar Arbeitsschuhe, Sandalen, vier Polo-Shirts und ein weißes Kapperl. Was man eben so braucht als Badewaschl.

"Ich weiß: das fliegende Spaghettimonster hat die Menschheit erschaffen", sagt er. Nachsatz: "Der Mensch hat alle Gottheiten erschaffen."

Ein Krimi, der sich selbst nicht allzu ernst nimmt und deshalb sehr witzig ist.

Birk Meinhardt schaut sich genau die unterschiedlichen Lebensentwürfe an und tritt damit den Beweis an, dass der Einzelne nur bedingt seines Glückes Schmied ist.

Bachtyar Ali stammt aus dem Nordirak und kam 1983 im Alter von siebzehn Jahren wegen seiner Teilnahme an Studentenprotesten in Konflikt mit dem Regime Saddam Husseins. Heute lebt er in Deutschland. Als Schriftsteller erzählt er von einem Land, in dem der Tod einen jederzeit ereilen kann, wenn man sich nicht angepasst verhält.

Jean Louise, die Tochter eines Mannes, der sich im Amerika der 30er-Jahre gegen die Rassentrennung einsetzt, trifft auf die alkoholabhängige Studentin Kate, die ihr Leben nicht im Griff hat. Die beiden fassen Vertrauen zueinander und Jean Louise erzählt ihre Geschichte.

Nach dem Ersten Weltkrieg ist von der mächtigen Monarchie nur noch das kleine Österreich übrig. Dieses Buch beschreibt die Zerrissenheit, welche sich über die damals noch junge Republik ausbreitet.

Rätsel sind ideal für Kinder, weil ihr Spürsinn gefragt ist und ein Erfolgserlebnis in Aussicht steht:

Durch soziale Medien wurde der Starkult im Fußball zum Phänomen der Massen. Läuft hier alles aus dem Ruder?

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