Lesestoff für das Wochenende

Lesestoff für das Wochenende

Allein sein. Um dieses Tabuthema dreht sich die Titelgeschichte des aktuellen WOCHENENDE. Sabine Tschalyj hat über etwas geschrieben, worüber auch viel mehr geredet werden müsste - weil Einsamkeit krank macht.

Bernhard Flieher wiederum schreibt, wie er eine Nacht in Salzburg als Nazi verbrachte. Zwar nur als Komparse in einer düsteren Filmkulisse, doch die Eindrücke waren intensiv.

Auf der Staatsbürgerseite gehen wir der Frage nach, wann der erhobene Mittelfinger zum strafbaren Symbol wird - und welche politischen oder sonstigen Zeichen die Polizei auf den Plan rufen könnten.

Auf den Politikseiten: zwei gegensätzliche Essays zweier (politisch) ganz unterschiedlicher Frauen. Eva Rossmann und Gudula Walterskirchen schreiben über "Gutmenschen".

Schönes Wochenende!

Aufgerufen am 18.08.2019 um 07:22 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/lesestoff-fuer-das-wochenende-41813782

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Von einem Haus hängt eine Hakenkreuzflagge. An den brüchigen Hauswänden hängen Plakate, von denen Hitler eindringlich herunterschaut. Daneben steht: "Das ganze Volk sagt Ja am 10. April".

Eva Rossmann über den Begriff Gutmensch: "Der Versuch, die Welt zu einer besseren zu machen, ist nicht naiv, sondern klug."

Gudula Walterskirchen über den Begriff Gutmensch: Gutmenschen regen auf. Aber nicht, weil sie gute Menschen sein wollen. Sondern wegen ihres Gestus moralischer Überlegenheit. Und weil sie zwei moralische Kategorien verwechseln.

"Wenn Sie verliebt sind, dann spielt ihr Hormonspiegel drei Monate lang verrückt. Da sind Sie auf Drogen, die kann man nicht auf dem Karlsplatz kaufen."

Zum Abschluss ihrer "Tour de Mur" sind Peter Gnaiger und Marco Riebler im Landhaus Rois in Frohnleiten eingekehrt.

Das Rennen selbst ist kurz - und dauert nur 75 Sekunden: Drei Runden auf der Tuffbahn auf dem Campo, dem muschelförmigen Platz im Herzen der Stadt - und der Sieger steht fest.

Was im Koran über die Schöpfungsgeschichte nachzulesen ist.

Was in der Bibel über die Schöpfungsgeschichte nachzulesen ist.

Eine Salzburgerin erzählt: "Ich konnte nicht mehr mithalten, wollte nicht mehr fortgehen, um Freunde einzuladen, fehlte mir die Kraft."

Der Stinkefinger mag zwar gegen die Benimmregeln verstoßen. Dennoch ist er die wohl beliebteste Geste zum Ablassen von Frust.

Der liebe Gott mag sich bei der Schöpfung der Malediven gedacht haben: Heute mache ich einen auf Blau. Blitzblau für den Himmel, strahlendes Türkis für Lagunen und Riffsaum, tiefes, meditatives Blau für das offene Meer.

Der Monte Isola ist der wahre Star am Lago d'Iseo, mit oder ohne Steg. Christo war nur ein ephemeres Intermezzo.

Korinth hat es schwer. Verglichen mit den unzähligen Sehenswürdigkeiten Griechenlands zählt es nicht unbedingt zu den bekanntesten und beliebtesten Urlaubszielen des Landes.

Ab 1. März 2019 sollen Symbole, die den demokratischen Grundwerten widersprechen, verboten und mit Strafen von bis zu 4000 und im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro sanktioniert werden.

Englisch-Kolumnistin Joanne Edwards über den Straßenkünstler Banksy, der wieder einmal zugeschlagen hat …

Kulturjournalist Anton Thuswaldner hat für Sie wieder ein paar literarische Schmankerl zusammengestellt.

Als eine ernste Warnung für Politiker vor sich selbst sollte am Eingang jeder Parteizentrale der Satz aus "Richard II." hängen: "Die Eitelkeit, der nimmersatte Geier, fällt nach verzehrtem Vorrat selbst sich an."

SNuppi-Leser waren Sternderl schauen auf der neuen Sternwarte auf dem Haunsberg.

Alexander Pruger in seiner Ich-Kolumne über das Warten und das sonderbare Wort "erklecklich".

Jochen Jung in seinem Gastkommentar über die Zeit, die meisten nicht einfach nur vergeht, sondern verläuft, wohin auch immer.

Martin Stricker in seinem "Klimablog" über die Glaubwürdigkeit der Autoindustrie.

Der Balkan gilt als das blaue Herz Europas: Viele Flüsse sind im Gegensatz zu Mitteleuropa unverstaut und unreguliert - noch.

Erstmals wird mit Sandra Kolleth eine Frau Chefin von Miele in Österreich. Warum Sie das Thema Frau an der Spitze für sich nicht mehr diskutiert haben will, aber sich dennoch gerne zum Thema Frauen und Beruf äußert, lesen Sie im SN-Interview.