Österreich

"Manche Schadstoffe bringt man gar nicht mehr raus aus dem Grundwasser"

Vor allem Pestizide und Dünger haben ein Fünftel des heimischen Grundwasservorrats verunreinigt. Wie sich das auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirkt.

Grundwasser wird in Österreich gründlich untersucht, sagt das Landwirtschaftsministerium. SN/stock.adobe
Grundwasser wird in Österreich gründlich untersucht, sagt das Landwirtschaftsministerium.

Rund 20 Prozent des Grundwassers in Österreich sind mit Schadstoffen verunreinigt, die vorwiegend durch landwirtschaftliche Nutzung (Dünger, Pestizide) in den Boden eingebracht werden. Bei 395 von insgesamt 1965 Messstellen sei das Grundwasser durch zumindest eine Substanz gefährdet, heißt es im Wassergütebericht 2016 bis 2018, der von Landwirtschaftsministerium (BMLRT), Umweltbundesamt (UBA) und den Ländern erstellt wurde. Besonders häufig genannt werden diesbezüglich Nitrat, Ammonium, Orthophosphat und diverse Abbauprodukte von Atrazin oder Terbuthylazin. Überschreitungen der Qualitätsziele liegen bei 36 Einzelsubstanzen sowie dem Sammelbegriff ...

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Aufgerufen am 20.05.2022 um 06:10 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/manche-schadstoffe-bringt-man-gar-nicht-mehr-raus-aus-dem-grundwasser-118980631